Familienrecht

Unsere Kanzlei berät Sie zu allen Fragen des Familienrechts. Dazu zählen unter anderem das Eherecht, das Verwandtschafts-, insbesondere das Kindschaftsrecht sowie das Recht der Betreuung, Vormundschaft und Pflegschaft. Hier wird von einem Anwalt Sensibilität und Verständnis gefordert, da das Familienrecht die private Sphäre des Menschen und seine Beziehungen zu anderen Menschen betrifft.

Eherecht

Das Eherecht ist Teil des Familienrechts und regelt die Eheschließung, die Rechte und Pflichten der Ehepartner und die Beendigung einer Ehe. Vor der Eheschließung sollte man sich im Klaren sein, welcher Güterstand während der Ehe gelten soll. Das Gesetz unterscheidet zwischen der Gütergemeinschaft, der Zugewinngemeinschaft (sog. gesetzlicher Güterstand) und der Gütertrennung. Die Wahl des Güterstandes ist insbesondere bei der Beendigung der Ehe entscheidend. Trifft das Ehepaar keine Regelung über den Güterstand, dann gilt der sog. gesetzliche Güterstand. Dies hat zur Folge, dass die Güter der Ehepartner während der Ehe zwar getrennt bleiben, jedoch wird der Zugewinn, der während der Ehe hinzu gekommen ist, nach Beendigung – entweder durch Tod eines Ehegatten oder durch Scheidung – ausgeglichen.

Kindschaftsrecht

Das Kindschaftsrecht regelt die rechtliche Beziehung zwischen Eltern und Kindern. Im Kindschaftsrecht sind Fragen der elterlichen Sorge, des Unterhalts und des Abstammungsrechts geregelt. Besonders in Fällen, in denen die Ehe geschieden wird, können Fragen des Umgangsrechts problematisch werden. Im BGB ist der Grundgedanke zugrunde gelegt, dass für das Kindeswohl grundsätzlich der Umgang mit beiden Elternteilen erforderlich ist (vgl. § 1626 Abs.3 BGB). Dies kann jedoch im Einzelfall problematisch werden und erfordert im besonderen Maße einen sensiblen Umgang mit dieser Rechtsmaterie.

Betreuungsrecht

Das Betreuungsrecht ermöglicht einem Betreuer, Rechtshandlungen im Namen des Betreuten vorzunehmen. Dies kann beispielsweise dann erforderlich werden, wenn eine Person aufgrund einer körperlichen oder geistigen Erkrankung nicht mehr voll geschäftsfähig ist. Das Gesetz besagt, dass wenn ein Volljähriger auf Grund einer psychischen Krankheit oder einer körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderung seine Angelegenheiten ganz oder teilweise nicht besorgen kann, so bestellt das Betreuungsgericht auf seinen Antrag oder von Amts wegen für ihn einen Betreuer (vgl. § 1896 BGB). In der Regel ist die Betreuung auf einen oder mehrere Aufgabenkreise des Betreuers beschränkt. Die Betreuung bleibt so lange bestehen, bis sie vom Betreuungsgericht aufgehoben wird. Dies kann von Amts wegen durch das Gericht selbst erfolgen oder auf Antrag des Betreuten.

Wir bieten Ihnen anwaltliche Hilfe in allen Fragen des Familienrechts. Gemäß unserer Philosophie beraten wir Sie über mögliche rechtliche Schritte für Ihr Problem, klären Sie über Risiken und mögliche Folgen auf und führen für Sie die erforderlichen rechtlichen Maßnahmen durch.

AKTUELLE INFORMATIONEN

Die Aberkennung eines Doktortitels ist auch noch nach über 30 Jahren möglich

Am 20.03.2014 befasste sich das Verwaltungsgericht Düsseldorf (Az. 15 K 2271/13) erneut mit der Frage, ob ein Doktortitel rechtmäßig zurückgenommen wurde. Sachverhalt: Mehrzahl von plagiierenden Vorgehensweisen lassen auf bestimmte Systematik schließen Die Klägerin wendet sich mit der Klage gegen die …

VG Schleswig-Holstein: Gymnasiallehrer versuchten weniger Unterrichtsstunden zu erstreiten

Nicht nur die Lehrer sind empört – Ein Nachspiel ist noch möglich

VG Schleswig-Holstein: Kein Anspruch des Studierenden auf gleichbleibende Prüfungsordnung bis zum Abschluss des Studiums

Im schlimmsten Fall kann ein solches Vertrauen auf mündlichen Vereinbarungen einen die Zukunft kosten.

Der Verzicht eines verbeamteten Lehrers auf die Geltendmachung von Reisekosten ist rechtlich zulässig

Das Verwaltungsgericht Baden-Württemberg hat am 21.07.2016 (Az. 4 S 830/15) entgegen des vorinstanzlichen Urteils entschieden, dass verbeamtete Lehrer vorab auf die Geltendmachung von Reisekosten für außerunterrichtliche Veranstaltungen wirksam verzichten können. Sachverhalt: Systematische Abfragung nach einem (Teil-)Verzicht im Dienstreiseformular Anlass war …